Input Triple 5l (Proquinazid, Prothioconazol, Spiroxamin) Bayer - Fungizid
Input Triple Bayer ist ein Fungizid in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion (EC), bestimmt zum Schutz vor Pilzkrankheiten in Sommer- und Winterfeldfrüchten (Gerste, Weizen, Triticale und Winterroggen). Das Mittel wirkt systemisch.
Abgabe nur an berufliche Anwender mit Sachkundenachweis.
Beschreibung
Input Triple Bayer - Fungizid
- Wirksamer Schutz vor Pilzkrankheiten – zur vorbeugenden und interventiven Anwendung.
- Breites Wirkungsspektrum – für den Einsatz in vielen landwirtschaftlichen Kulturen.
- In praktischer und ergiebiger Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion.
Input Triple ist ein Fungizid in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion (EC). Es wirkt systemisch. Zur vorbeugenden und interventiven Anwendung im Schutz vor pilzbedingten Krankheiten in Sommer- und Winterfeldfrüchten: Gerste, Weizen, Triticale sowie Winterroggen.
Das Mittel ist für die Anwendung mit selbstfahrenden oder traktorbetriebenen Feldspritzen vorgesehen.
Input Triple - Wirkungsweise des Mittels:
Das Mittel zeigt eine systemische Wirkung – der Wirkstoff dringt in die Pflanze ein, zirkuliert mit dem Saft und beseitigt Pilzzellen innerhalb der Pflanze.
Fungizid Input Triple - Wirkstoffgehalt:
- Proquinazid (Verbindung aus der Gruppe Chinazoline) – 40 g/l (3,96%),
- Prothioconazol (Verbindung aus der Gruppe Triazole) – 160 g/l (15,8%),
- Spiroxamin (Verbindung aus der Gruppe Ketoamine) – 200 g/l (19,8%).
Gemäß FRAC-Klassifikation gehört der Wirkstoff Proquinazid zur Gruppe 13, Prothioconazol zur Gruppe 3 und Spiroxamin zur Gruppe 5.
Weitere gefährliche Stoffe:
- N,N-Dimethyldecanamid
Input Triple Bayer - Bekämpfte Pilzkrankheiten:
- Braunfleckenkrankheit,
- Stängelbruch bei Getreide und Gräsern,
- Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern,
- Netzfleckenkrankheit der Gerste,
- Braunrost,
- Rhynchosporium bei Getreide,
- Gestreifte Blattseptoria des Weizens,
- Blattseptorien.
Fungizid Input Triple - Anwendung in Kulturen:
Landwirtschaftliche Kulturen:
- Sommergerste,
- Wintergerste,
- Sommerweizen,
- Winterweizen,
- Sommertriticale,
- Wintertriticale,
- Winterroggen.
Fungizid Input Triple Bayer - Wartezeit, Schutzfrist, Folgekulturen:
Wartezeit – Zeitraum vom letzten Einsatz des Mittels bis zum Erntetag der Kulturpflanze:
- Winterweizen, Sommerweizen, Sommergerste, Wintergerste, Wintertriticale, Sommertriticale, Winterroggen – 35 Tage.
Wartezeit für Futtermittel – Zeitraum vom letzten Einsatz des Mittels auf Pflanzen, die als Futter bestimmt sind, bis zum Tag, an dem Tiere mit diesen Pflanzen gefüttert werden dürfen (Wartezeit für Futtermittel):
- Nicht zutreffend.
Schutzfrist – Zeitraum vom Einsatz des Mittels bis zum Tag, an dem Menschen das behandelte Gebiet betreten und Tiere eingeführt werden dürfen:
- Das Betreten ist erst nach vollständigem Abtrocknen der Spritzbrühe auf der Pflanzenoberfläche erlaubt.
Zeitraum vom letzten Einsatz des Mittels auf Pflanzen bis zum Tag, an dem Nachfolgepflanzen gesät oder gepflanzt werden dürfen:
- Nicht zutreffend.
Fungizid Input Triple - Herstellung der Spritzbrühe:
Die Spritzbrühe unmittelbar vor der Anwendung anmischen. Vor der Herstellung die benötigte Menge der Spritzbrühe und des Mittels genau bestimmen. Beim Befüllen der Spritze die Anweisungen des Spritzgeräteherstellers beachten. Falls keine Anleitung vorliegt, die abgemessene Menge des Mittels in den teilweise mit Wasser gefüllten Spritztank geben (mit laufendem Rührwerk). Leere Verpackungen dreimal mit Wasser ausspülen, das Spülwasser in den Spritztank geben, mit Wasser auf die erforderliche Menge auffüllen und gründlich mischen. Nach Zugabe des Mittels in einen Spritztank ohne hydraulisches Rührwerk die Spritzbrühe mechanisch durchmischen. Bei Unterbrechungen der Spritzarbeit vor Wiederaufnahme die Spritzbrühe im Tank gründlich durchmischen.
Pflanzenschutzmittel Input Triple Bayer - Anwendungshinweise:
- Das Mittel zeigt bei empfohlenen Aufwandmengen (1,0-1,25 l/ha) eine mittlere Bekämpfungswirkung gegen Braunfleckenkrankheit bei Sommerweizen und Sommertriticale.
- Bei einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha zeigt das Mittel eine mittlere Bekämpfungswirkung gegen Braunfleckenkrankheit bei Winterweizen und Winterroggen, Netzfleckenkrankheit bei Sommergerste sowie Blattseptorien bei Wintertriticale.
- Bei einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha zeigt das Mittel eine mittlere Bekämpfungswirkung gegen Stängelbruch bei Getreide und Gräsern bei Wintertriticale und Winterroggen und begrenzt das Auftreten dieser Krankheit bei Winterweizen.
- Zur Bekämpfung von Stängelbruch bei Getreide und Gräsern wird die Anwendung bis zum 2. Knotenstadium (BBCH 32) empfohlen.
- Die gesamte Pflanzenoberfläche sorgfältig mit Spritzbrühe benetzen.
- Während der Anwendung ist zu vermeiden:
– Abdrift der Spritzbrühe auf benachbarte Kulturflächen,
– Überlappungen der Spritzbrühe an Fahrgassen und Feldrändern. - Das Mittel enthält drei Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkungsweisen (vorbeugend, interventiv und/oder kurativ) und verschiedenen Wirkmechanismen: Spiroxamin aus der Gruppe der Ketoamine (Fungizide, Hemmstoffe der Sterolbiosynthese – Reduktase- und Isomerasehemmer, SBI II – Amine, FRAC Gruppe 5), Prothioconazol aus der Gruppe der Triazole (Fungizide, Hemmstoffe der Sterolbiosynthese – Demethylierungshemmer, SBI I – DMI, FRAC Gruppe 3), Proquinazid aus der Gruppe der Chinazoline (Fungizide, Hemmstoffe der Signaltransduktion in Pilzzellen, FRAC Gruppe 13). Im Rahmen der Resistenzstrategie wird u.a. empfohlen:
− das Mittel hauptsächlich für vorbeugende Behandlungen oder in frühen Krankheitsstadien einzusetzen,
− das Mittel nicht in anderen als den empfohlenen Aufwandmengen anzuwenden,
− die maximale Anzahl der Anwendungen gemäß Etikett nicht zu überschreiten. - Bei notwendigen weiteren Fungizidbehandlungen Mittel mit Wirkstoffen aus anderen Gruppen und unterschiedlichen Wirkmechanismen verwenden (Wechselanwendung).
- Vor Kindern schützen.
- Das Pflanzenschutzmittel lagern:
− in Originalverpackungen,
− so, dass kein Kontakt mit Lebensmitteln, Getränken oder Futtermitteln, keine Umweltkontamination und kein Zugang Unbefugter möglich ist,
− bei Temperaturen von 0°C bis 30°C.
Achtung! Pflanzenschutzmittel sind sicherheitsbewusst zu verwenden. Vor jeder Anwendung die Angaben auf dem Etikett und die Produktinformationen lesen.
Der Käufer erklärt, dass er die in Art. 25 Abs. 3 Punkt 5 des Pflanzenschutzgesetzes vom 8. März 2013 genannten Voraussetzungen erfüllt und im Falle von Mitteln für professionelle Anwender eine Schulung im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln absolviert hat. Vor jeder Anwendung die Angaben auf dem Etikett und die Produktinformationen lesen. Besondere Risikohinweise sind zu beachten. Die Sicherheitsregeln auf dem Etikett sind einzuhalten. Pflanzenschutzmittel dürfen nur von volljährigen Personen sowie von Personen erworben werden, die eine Schulung absolviert haben und die für den Erwerb von Pflanzenschutzmitteln erforderlichen Qualifikationen besitzen (Art. 28 Pflanzenschutzgesetz vom 8. März 2013 in der jeweils gültigen Fassung). Pflanzenschutzmittel sind so anzuwenden, dass keine Gefahr für die Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt entsteht. Der Käufer von Pflanzenschutzmitteln muss nüchtern sein. Mit dem Kauf bestätigen Sie, dass Sie die genannten Voraussetzungen erfüllen.
Anwendung und Dosierung
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Kultur |
Bekämpfung des Schadorganismus |
Anwendung / Aufwandmenge |
Anwendungszeitpunkt |
|---|---|---|---|
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Winterweizen |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Stängelbruch bei Getreide und Gräsern, Gestreifte Blattseptoria des Weizens, Braunfleckenkrankheit |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Wintergerste |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Stängelbruch bei Getreide und Gräsern |
Maximale / empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha. Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1. Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha. Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Wintergerste |
Netzfleckenkrankheit der Gerste |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha. Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha. Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1. Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha. Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Wintertriticale |
Rhynchosporium bei Getreide |
Maximale / empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha. Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Wintertriticale |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Stängelbruch bei Getreide und Gräsern, Blattseptorien, Braunfleckenkrankheit |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Winterroggen |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Stängelbruch bei Getreide und Gräsern, Braunrost des Roggens, Rhynchosporium bei Getreide, Braunfleckenkrankheit |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Sommerweizen |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Gestreifte Blattseptoria des Weizens, Braunfleckenkrankheit |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Sommergerste |
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Rhynchosporium bei Getreide |
Maximale / empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha. Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Sommergerste |
Netzfleckenkrankheit der Gerste |
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha. Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |
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Sommertriticale |
Braunfleckenkrankheit |
Maximale / empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,25 l/ha Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0-1,25 l/ha Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1 Empfohlene Wassermenge: 150-400 l/ha Empfohlene Spritztechnik: feintropfig. |
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder bei Auftreten erster Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn des Schossens bis zum Stadium, in dem die ersten Grannen sichtbar sind (Endphase der Ährenentwicklung in der Blattspatha) (BBCH 30-49). |













