
Jotazor Joust + Tazer + Orius Extra
Jotazor ist ein umfassendes Fungizidpaket, bestehend aus drei verschiedenen Produkten, die synergistisch Getreide schützen. Dank der Vielfalt der Wirkstoffe bietet das Paket ein breites Wirkungsspektrum zur Bekämpfung zahlreicher Pilzkrankheiten.
Beschreibung
JOTAZOR (JOUST + TAZER+ ORIUS EXTRA):
Jotazor ist ein Fungizidpaket, das aus drei Produkten mit unterschiedlichen Wirkstoffen besteht, um einen noch besseren Schutz für Getreide zu gewährleisten. Alle Mittel im Set zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrum und eine hochwertige, fortschrittliche Formulierung aus.
Vorteile der Anwendung von JOTAZOR PAK:
- umfassende Lösung im fungiziden Schutz von Getreide,
- enthält drei sich ergänzende Wirkstoffe,
- breites Wirkungsspektrum,
- hochwertige, fortschrittliche Formulierung.
WIRKUNG DES MITTELS JOUST 250 EC:
Joust 250 EC ist ein Fungizid in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion (EC). Das Präparat enthält Prothioconazol – einen bekannten und geschätzten Wirkstoff, der im fungiziden Schutz wirksam ist. Das Mittel wirkt systemisch und ist für die vorbeugende, sowie interventionelle und kurative Bekämpfung von pilzbedingten Krankheiten vorgesehen.
Vorteile der Anwendung von Joust 250 EC:
- enthält Prothioconazol – sehr wirksam im fungiziden Schutz,
- breites Anwendungsspektrum – Zulassung für fast alle Getreidearten sowie Raps und Senf,
- flexibler Anwendungszeitpunkt bei Getreide und Raps,
- enthält fortschrittliche Formulierungstechnologie, die eine bessere Löslichkeit und Stabilität der Spritzbrühe gewährleistet.
JOUST 250 EC WIRKSTOFFGEHALT:
Prothioconazol (Verbindung aus der Gruppe der Triazole) – 250 g/l (25,13 %)
JOUST 250 EC ANWENDUNGSBEREICH, ZEITPUNKTE UND AUFWANDMENGEN:
Das Mittel ist für die Anwendung mit selbstfahrenden oder traktorbetriebenen Feldspritzen vorgesehen.
Anwendung von Joust 250 EC:
Wintergerste
Netzfleckenkrankheit der Gerste, Gerstenrost, Rhynchosporium der Getreide, Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern (mittlerer Wirkungsgrad), Blattflecken durch Ramularia collo–cygnii (mittlerer Wirkungsgrad)
Empfohlene/maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zur Anfangsblüte (sichtbare erste Staubbeutel) (BBCH 30-61).
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Winterweizen
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Braunrost des Weizens, Septoria-Blattdürre des Weizens (mittlerer Wirkungsgrad), Braunfleckenkrankheit (mittlerer Wirkungsgrad), Fusarium-Kopfkrankheit (mittlerer Wirkungsgrad)
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6-0,8 l/ha
Die Anwendung mit 0,8 l/ha wird bei prognostiziertem und/oder beobachtetem starkem Krankheitsdruck empfohlen.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zum Ende der Blüte (alle Ährchen haben geblüht, sichtbare vertrocknete Staubbeutel) (BBCH 30-69).
Zum Schutz vor Fusarium-Kopfkrankheit das Mittel ab Beginn der Ährenschiebung (Spitze des Blütenstands tritt aus der Hülse, erstes Ährchen sichtbar) (BBCH 51) anwenden.
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Wintertriticale
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Braunrost, Blattseptorien (mittlerer Wirkungsgrad), Fusarium-Kopfkrankheit (mittlerer Wirkungsgrad)
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6-0,8 l/ha
Die Anwendung mit 0,8 l/ha wird bei prognostiziertem und/oder beobachtetem starkem Krankheitsdruck empfohlen.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zum Ende der Blüte (alle Ährchen haben geblüht, sichtbare vertrocknete Staubbeutel) (BBCH 30-69).
Zum Schutz vor Fusarium-Kopfkrankheit das Mittel ab Beginn der Ährenschiebung (Spitze des Blütenstands tritt aus der Hülse, erstes Ährchen sichtbar) (BBCH 51) anwenden.
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Winterroggen
Braunrost des Roggens, Rhynchosporium der Getreide, Septoria-Blattdürre des Weizens
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6-0,8 l/ha
Die Anwendung mit 0,8 l/ha wird bei prognostiziertem und/oder beobachtetem starkem Krankheitsdruck empfohlen.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zum Ende der Blüte (alle Ährchen haben geblüht, sichtbare vertrocknete Staubbeutel) (BBCH 30-69).
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Hartweizen
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6-0,8 l/ha
Die Anwendung mit 0,8 l/ha wird bei prognostiziertem und/oder beobachtetem starkem Krankheitsdruck empfohlen.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zum Ende der Blüte (alle Ährchen haben geblüht, sichtbare vertrocknete Staubbeutel) (BBCH 30-69).
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2 (unter Berücksichtigung der Anwendungen in den Bereichen mit geringem Anbauumfang).
Sommergerste
Netzfleckenkrankheit der Gerste, Gerstenrost, Rhynchosporium der Getreide, Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern (mittlerer Wirkungsgrad), Blattflecken durch Ramularia collo–cygnii (mittlerer Wirkungsgrad)
Empfohlene/maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zur Anfangsblüte (sichtbare erste Staubbeutel) (BBCH 30-61).
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2 (unter Berücksichtigung der Anwendungen in den weiteren Teilen des Etiketts).
Hafer
Haferrost
Empfohlene/maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Anfangsphase des Halmschießens bis zur Anfangsblüte (sichtbare erste Staubbeutel) (BBCH 30-61).
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Winterraps
Alternaria-Schwärze, Echter Mehltau bei Kohlgewächsen, Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma), Weißstängeligkeit
Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,7 l/ha
Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,6-0,7 l/ha
Die Anwendung mit 0,7 l/ha wird bei prognostiziertem und/oder beobachtetem starkem Krankheitsdruck empfohlen.
Das Mittel ist nach einem der folgenden zwei Anwendungsschemata anzuwenden.
1. Schema (zwei Behandlungen – Herbst und Frühling)
Anwendungszeitpunkt:
erste Behandlung (Herbst): Behandlung von der Phase des vierten Blattes bis zum achten Blatt (BBCH 14-18). Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden.
zweite Behandlung (Frühling): Behandlung von der Phase des Beginns der Stängelverlängerung bis zum Ende der Blüte (BBCH 30-69). Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden.
Zum Schutz vor Weißstängeligkeit das Mittel ab Beginn der Blüte – offene erste Blüten (BBCH 60) anwenden.
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 90 Tage.
2. Schema (zwei Behandlungen im Frühling)
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Phase des Beginns der Stängelverlängerung bis zum Ende der Blüte (BBCH 30-69).
Zum Schutz vor Weißstängeligkeit das Mittel ab Beginn der Blüte – offene erste Blüten (BBCH 60) anwenden.
Anzahl der Behandlungen: 1-2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2 (1 Behandlung im Herbst und 1 Behandlung im Frühling oder 2 Behandlungen im Frühling)
Wartezeit für das Mittel Joust 250 EC :
Wintergerste, Sommergerste, Hafer, Winterweizen, Dinkel, Spelzweizen, Hartweizen, Wintertriticale, Sommertriticale, Winterroggen, Sommerroggen – 35 Tage,
Winterraps, Sommerraps, Senf, Lein in Saatgutproduktion – 56 Tage,
Lein – nicht zutreffend
WIRKUNG DES MITTELS TAZER 250SC:
Tazer 250SC ist ein pilztötendes Mittel in praktischer Form eines Konzentrats in Form einer konzentrierten Suspension zur Verdünnung mit Wasser. Das Präparat wirkt eindringend und systemisch und ist hauptsächlich für die vorbeugende Anwendung zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten in landwirtschaftlichen und Gemüsebaukulturen vorgesehen.
TAZER 250 SC WIRKSTOFFGEHALT:
Azoxystrobin (Verbindung aus der Gruppe der Strobilurine) – 250 g/l (22%).
TAZER 250 SC ANWENDUNGSBEREICH, ZEITPUNKTE UND AUFWANDMENGEN:
Das Mittel ist für die Anwendung mit Feld- und Handspritzen (Tomate unter Schutz) vorgesehen.
Anwendung von Tazer 250SC:
Winterweizen
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Braunfleckenkrankheit, Braunrost des Weizens, Septoria-Blattdürre, Ährenseptoria, Fusarium-Kopfkrankheit
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel ist hauptsächlich vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anzuwenden, von Beginn der Phase, in der das 1. Knoten mindestens 1 cm über dem Kranz liegt, bis zum Ende der Blüte (BBCH 31-69). 1-2 Behandlungen im Abstand von 14 - 28 Tagen, abhängig von Bedingungen und Krankheitsdruck.
Hinweis: Bei günstigen Bedingungen für die Entwicklung der Ährenseptoria kann der empfohlene Behandlungszeitpunkt bis zur Milchreife des Korns verlängert werden. Die Wartezeit bestimmt den Zeitpunkt der letzten Behandlung.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14-28 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-300 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Wintergerste, Sommergerste
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Netzfleckenkrankheit der Gerste, Rhynchosporium der Getreide, Zwergrost der Gerste, Fusarium-Kopfkrankheit, Getreideschwärze.
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt:
1-2 Behandlungen von Beginn der Phase, in der das 1. Knoten mindestens 1 cm über dem Kranz liegt, bis zum Ende der Ährenschiebung (BBCH 31-59), im Abstand von 12 - 21 Tagen, abhängig von Bedingungen und Krankheitsdruck.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 12-21 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 100-300 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Winterraps
Alternaria-Schwärze, Grauschimmel, Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma), Weißstängeligkeit
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen von Beginn bis Ende der Blüte (BBCH 61-69) anwenden.
Bei ausschließlichem Auftreten von Alternaria-Schwärze kann die Behandlung auf spätere Blühphasen (BBCH 66-69) verschoben werden.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 100-500 l/ha.
Die Wassermenge ist an die Pflanzenhöhe und deren Bestandesdichte anzupassen.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Mais
Gelbfleckenkrankheit des Maisblatts, Kleine Blattfleckenkrankheit des Maisblatts
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen von Beginn der Phase mit 9 Knoten bis zur physiologischen Reife der Körner, wenn die Punkte an der Kornbasis etwa 60 % Trockensubstanz enthalten (BBCH 39 – 87) anwenden.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 21-42 Tage
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Kartoffel
Alternaria-Blattflecken
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,5 l/ha.
Anwendungszeitpunkt:
Empfohlen wird die Behandlung auf Kartoffeläckern bei Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen, von Beginn der Reihenbedeckung bis zum Beginn des Blattvergilbens (BBCH 31-91). Es werden 2-3 Behandlungen im Abstand von 14-28 Tagen empfohlen, abhängig von Bedingungen und Krankheitsdruck, unter Wechsel der Fungizide mit unterschiedlichem Wirkmechanismus.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 3
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 14-28 Tage
Empfohlene Wassermenge: 100-400 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Rhizoctonia der Kartoffel
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 3,0 l/ha
Anwendungszeitpunkt:
Empfohlen wird die Behandlung der Knollen in den Furchen während der Pflanzung mit einer speziellen Spritze, die an der Pflanzmaschine montiert ist. Es wird empfohlen, zwei Sprühdüsen pro Reihe zu verwenden, eine auf die Fallstelle der Pflanzkartoffel gerichtet, die andere auf die sie bedeckende Erde.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 100-300 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Spargel
Spargelrost, Purpurflecken an Trieben
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha
Anwendungszeitpunkt:
Zweimal spritzen im Abstand von 8-21 Tagen, nach der Ernte und vor Ende der Vegetationsperiode.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 8-21 Tage
Empfohlene Wassermenge: 600-800 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Bohnen
Bohnenanthraknose
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha
Anwendungszeitpunkt:
Vorbeugend oder bei Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von Beginn der Seitentriebentwicklung bis zum Ende der Phase, in der 50 % der Hülsen die typische Länge erreichen und die Hülsen beginnen, sich mit Samen zu füllen (BBCH 21 – 75). Behandlungen im Abstand von 10-14 Tagen durchführen, unter Wechsel der Fungizide mit unterschiedlichem Wirkmechanismus. Maximal 2 Behandlungen pro Vegetationsperiode empfohlen.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 10-14 Tage
Empfohlene Wassermenge: 200-600 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Blumenkohl, Brokkoli
Alternaria-Schwärze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha
Anwendungszeitpunkt:
Die erste Behandlung vorbeugend zu Beginn der Entwicklung des Blumenkohlkopfes oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen durchführen, bei Brokkoli von Beginn der Phase, in der der Haupttrieb 50 % der Sortentypischen Höhe erreicht, bis zum Ende der Phase, in der der Haupttrieb die sortentypische Höhe erreicht (BBCH 35-39). Weitere Behandlungen je nach Bedrohung der Kultur durchführen. Maximal 2 Behandlungen pro Vegetationsperiode im Abstand von 8-12 Tagen empfohlen, unter Wechsel der Fungizide mit unterschiedlichem Wirkmechanismus. Zur gleichmäßigen Benetzung der Pflanzen mit Spritzbrühe wird die Zugabe eines Haftvermittlers empfohlen.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 8-12 Tage
Empfohlene Wassermenge: 200-600 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Tomate im geschützten Anbau
Kraut- und Knollenfäule, Echter Mehltau der Tomate, Alternaria-Blattflecken der Tomate
Maximale Konzentration für Einzelanwendung - 0,08 % (80 ml/100 l Wasser)
Empfohlene Konzentration für Einzelanwendung – 0,05-0,08 % (50-80 ml/100 l Wasser)
Anwendungszeitpunkt:
Von Beginn der Blütenstandsbildung bis zum Ende der Phase, in der 80 % der Früchte die typische Farbe erreichen (BBCH 51 – 88) anwenden. Maximal 3 Behandlungen pro Vegetationsperiode im Abstand von 8-12 Tagen empfohlen, unter Wechsel der Fungizide mit unterschiedlichem Wirkmechanismus.
Hinweis:
Das Mittel nicht in der Anfangswachstumsphase der Tomate (bis 4 Wochen nach dem Pflanzen oder bis 5 Wochen nach der Aussaat) und nicht auf nasse Pflanzen anwenden.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 3
Abstand zwischen den Behandlungen: mindestens 8-12 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 600-1200 l/ha.
Die Wassermenge an die Pflanzenhöhe anpassen:
− 60 l/1000 m² für Tomaten bis 50 cm Höhe
− 90 l/1000 m² für Tomaten zwischen 50 und 125 cm Höhe
− 120 l/1000 m² für Tomaten über 125 cm Höhe
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Wartezeit für das Mittel Tazer 250SC :
Winterweizen, Wintergerste, Sommergerste - 35 Tage,
Winterraps - 21 Tage,
Mais – nicht zutreffend,
Kartoffel – Blattbehandlung – 7 Tage,
Kartoffel – Behandlung in der Furche – nicht zutreffend,
Spargel – nicht zutreffend,
Bohnen – 7 Tage,
Blumenkohl, Brokkoli – 14 Tage,
Tomate – 3 Tage.
WIRKUNG DES MITTELS ORIUS EXTRA 250EW:
Orius Extra 250EW ist ein pilztötendes Mittel in Form einer öl-in-Wasser-Emulsion zur Herstellung einer Wasseremulsion. Das Präparat wirkt systemisch und wird vorbeugend und interventionell zum Schutz von Winterweizen, Sommergerste, Wintergerste und Winterraps vor Pilzkrankheiten eingesetzt. Das Präparat fördert das Pflanzenwachstum – seine Anwendung erhöht den Ertrag und reduziert das Lagerrisiko.
ORIUS EXTRA 250EW WIRKSTOFFGEHALT:
Tebuconazol (Fungizid aus der Gruppe der Triazole) – 250 g/l (26,02%).
ORIUS EXTRA 250 EW ANWENDUNGSBEREICH, ZEITPUNKTE UND AUFWANDMENGEN:
Das Mittel ist für die Anwendung mit Feldspritzen vorgesehen.
Anwendung von Orius Extra 250EW :
Winterweizen
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Braunrost, Septoria-Blattdürre, Fusarium-Kopfkrankheit
Wintergerste, Sommergerste
Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Gerstenrost, Netzfleckenkrankheit der Gerste
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel von Beginn der Halmschießens bis zum Ende der Blüte (BBCH 30-69) vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 1.
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Winterraps
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen im Herbst in der Phase von 2-8 Blättern des Rapses (BBCH 12-18) anwenden.
Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma), Alternaria-Schwärze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 1 alle 2 Jahre.
Anwendungszeitpunkt:
Das Mittel vorbeugend oder sofort nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen im Herbst in der Phase von 2-8 Blättern des Rapses (BBCH 12-18) anwenden, anschließend im Frühling von Beginn der Verlängerung des Haupttriebes bis zum Ende der Blüte (BBCH 30-69) und im Herbst in der Phase von 2-8 Blättern des Rapses (BBCH 12-18).
Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma), Alternaria-Schwärze
Im Frühling in der Wachstumsphase des Haupttriebes (BBCH 30-39) Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma), Alternaria-Schwärze oder im Frühling von der Phase des gelben Knospen bis zum Abfallen der ersten Blütenblätter (BBCH 59-69) Grauschimmel, Weißstängeligkeit, Alternaria-Schwärze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.
Maximale Anzahl der Behandlungen pro Vegetationsperiode: 2 (1 Behandlung im Herbst und 1 Behandlung im Frühling) alle 3 Jahre.
Empfohlene Wassermenge: 100 - 400 l/ha.
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Wartezeit für das Mittel Orius Extra 250EW:
Weizen, Gerste - nicht zutreffend
Raps - 56 Tage
















