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Klinik Xtreme 540 SL 5L
Klinik Xtreme 540 SL 5L
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Klinik Xtreme 540 SL – Hochkonzentriertes Herbizid mit Glyphosat
Klinik Xtreme 540 SL ist ein Herbizid mit dem Wirkstoff Glyphosat. Das Präparat wirkt systemisch und wird über die Blätter angewendet.
🌱 WIRKUNGSWEISE VON KLINIK XTREME 540 SL
Klinik Xtreme 540 SL ist ein nicht selektives Herbizid mit systemischer Wirkung, das als Konzentrat zur Herstellung einer wässrigen Spritzlösung erhältlich ist.
Das Präparat wird über die Blätter angewendet und durch die grünen Pflanzenteile, insbesondere Blätter, grüne Triebe und unverholzte Rinde, aufgenommen. Anschließend wird der Wirkstoff innerhalb der gesamten Pflanze transportiert und erreicht auch die unterirdischen Pflanzenteile wie Wurzeln und Ausläufer.
Die ersten sichtbaren Symptome der Herbizidwirkung sind Vergilbung und Welken der Pflanzen, die etwa 7–10 Tage nach der Behandlung auftreten. Das vollständige Absterben der Pflanzen erfolgt nach ungefähr drei Wochen.
Hohe Temperaturen, eine hohe Luftfeuchtigkeit und intensive Sonneneinstrahlung beschleunigen die Wirkung des Mittels. Der Wirkstoff wird durch Bodenmikroorganismen abgebaut und weist keine anhaltende herbizide Bodenwirkung auf.
🧪 WIRKSTOFFGEHALT
Glyphosat (Verbindung aus der Gruppe der Aminophosphonate) in Form des Isopropylaminsalzes (400,8 g/l) und des Kaliumsalzes (297,7 g/l) – 540 g/l (41,49 %).
🚜 ANWENDUNGSBEREICHE, ANWENDUNGSZEITPUNKTE UND DOSIERUNGEN
Das Mittel ist für die Anwendung mit selbstfahrenden oder traktorgezogenen Feldspritzen, handgeführten Spritzgeräten einschließlich Rückenspritzen sowie mit Streichgeräten vorgesehen.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Das Pflanzenschutzmittel darf nicht in öffentlichen Parks und Gärten, auf Sport- und Freizeitflächen sowie auf dem Gelände von Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Gesundheitseinrichtungen angewendet werden.
🌾 Klinik Xtreme 540 SL – Wirkung gegen verschiedene Unkrautarten
Aufwandmenge: 1,2–1,33 l/ha
Empfindliche Unkräuter: Vogelmiere, Acker-Stiefmütterchen, Weißer Gänsefuß, Geruchlose Kamille, Persischer Ehrenpreis, Kletten-Labkraut, Zurückgebogener Amarant, Gewöhnliches Hirtentäschel und Kleinblütiges Franzosenkraut.
Mäßig empfindliche Unkräuter: Gemeine Quecke.
Aufwandmenge: 2,0 l/ha
Empfindliche Unkräuter: Acker-Stiefmütterchen, Vogelmiere, Weißer Gänsefuß, Geruchlose Kamille, Persischer Ehrenpreis, Gemeine Quecke, Kletten-Labkraut, Zurückgebogener Amarant, Gewöhnliches Hirtentäschel und Kleinblütiges Franzosenkraut.
Aufwandmenge: 2,67 l/ha
Empfindliche Unkräuter: Hühnerhirse und Gemeine Quecke.
Aufwandmenge: 3,0 l/ha
Empfindliche Unkräuter: Acker-Stiefmütterchen, Gemeine Quecke, Kletten-Labkraut und Gewöhnliches Hirtentäschel.
Aufwandmenge: 4,0 l/ha
Empfindliche Unkräuter: Gemeine Quecke und Kletten-Labkraut.
💧 ANWENDUNG VON KLINIK XTREME 540 SL
🌱 Ackerflächen vor der Aussaat oder Pflanzung von Kulturpflanzen
Maximale Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 4,0 l/ha.
Empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 1,33–4,0 l/ha (13,3–40 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel im Frühjahr oder Herbst spätestens 5 Tage vor der Aussaat oder Pflanzung der Kulturpflanzen anwenden.
Einjährige Unkräuter sollten sich in einer Phase intensiven Wachstums befinden. Einkeimblättrige Unkräuter sollten mindestens 5 cm hoch sein. Zweikeimblättrige Unkräuter sollten mindestens zwei vollständig entwickelte Laubblätter aufweisen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌾 Nach der Aussaat oder Pflanzung, jedoch vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen
Maximale Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha.
Empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 1,2–2,0 l/ha (12–20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel nach dem Auflaufen der Unkräuter, jedoch spätestens 2–3 Tage vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen anwenden.
Bei Mais und Zuckerrüben muss die Behandlung innerhalb von 5 Tagen nach der Aussaat erfolgen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌾 Nach der Ernte von Kulturpflanzen, vor der Stoppelbearbeitung zur Bekämpfung von Quecke und anderen Unkräutern
Maximale Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 4,0 l/ha.
Empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 1,33–4,0 l/ha (13,3–40 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel von Mitte August bis zum Spätherbst auf grüne, intensiv wachsende Unkräuter ausbringen.
Nach der Ernte der Kulturpflanzen und vor der Anwendung des Mittels dürfen keine Bodenbearbeitungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Die Behandlung muss spätestens 5 Tage vor der Aussaat oder Pflanzung der Folgekultur erfolgen.
Zum Zeitpunkt der Behandlung sollten die Queckenpflanzen eine Höhe von 10–25 cm erreicht und mindestens 3–4 vollständig entwickelte Blätter gebildet haben.
Einjährige einkeimblättrige Unkräuter sollten mindestens 5 cm hoch sein, während zweikeimblättrige Unkräuter mindestens zwei vollständig entwickelte Laubblätter aufweisen sollten.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🍎 Apfelbaum, Birnbaum, Pflaumenbaum und Sauerkirschbaum
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Herbst in Herbizidstreifen anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
⚠️ Hinweise zur Anwendung in Obstanlagen
Entfernung von Wurzelausläufern: Vor der Spritzung müssen sämtliche Wurzelaustriebe der Obstbäume mechanisch entfernt werden.
Schutz der Kulturpflanzen: Die Spritzung muss sicher durchgeführt werden, vorzugsweise mit abgeschirmten Spritzgeräten. Dabei ist sicherzustellen, dass keine Tropfen der Spritzbrühe auf Blätter, Triebe oder unverholzte Rinde der Bäume gelangen, da dies zu Pflanzenschäden führen kann.
Windverhältnisse: Bei Wind, der eine Abdrift der Spritzbrühe verursachen kann, darf keine Behandlung durchgeführt werden.
Schutz der Früchte: Während der Anwendung ist jeglicher Kontakt der Spritzbrühe mit den fruchttragenden Pflanzenteilen unbedingt zu vermeiden.
🍒 Apfelbaum, Birnbaum, Pflaumenbaum, Sauerkirschbaum und Aprikosenbaum – punktuelle Behandlung mit einer Rückenspritze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Sommer in Herbizidstreifen anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
⚠️ Hinweise
Vor der Spritzung müssen sämtliche Wurzelaustriebe der Obstbäume mechanisch entfernt werden.
Die Spritzung muss sicher durchgeführt werden, vorzugsweise mit abgeschirmten Spritzgeräten. Dabei ist sicherzustellen, dass keine Tropfen der Spritzbrühe auf Blätter, Triebe oder unverholzte Rinde der Bäume gelangen, da dies zu Pflanzenschäden führen kann.
Bei Wind, der eine Abdrift der Spritzbrühe verursachen kann, darf keine Behandlung durchgeführt werden.
Während der Anwendung ist jeglicher Kontakt der Spritzbrühe mit den fruchttragenden Pflanzenteilen unbedingt zu vermeiden.
🍇 Weinreben
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel in Weinbergen anwenden, die älter als drei Jahre sind, nachdem die Unkräuter in den Reihen aufgelaufen sind.
Empfohlene Wassermenge: 100–400 l/ha (1–4 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌱 Wiesen, Grünland, Rasenflächen, Freizeitflächen und Sportplätze
Erneuerung und Rekultivierung
Maximale Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 4,0 l/ha.
Empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,67–4,0 l/ha (26,7–40 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel während der gesamten Vegetationsperiode in der Phase intensiven Unkrautwachstums anwenden.
Die Behandlung 24 Stunden vor der Aussaat von Gräsern durchführen.
Die Aussaat von Gräsern darf frühestens 5 Tage nach der Rekultivierungsbehandlung erfolgen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌿 Grünland, Rasenflächen und Sportplätze – punktuelle Behandlung mit einer Rückenspritze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 4,0 l/ha (40 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Die Behandlung während der Vegetationsperiode punktuell durchführen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
Die punktuell behandelte Fläche darf höchstens 30 % der gesamten Fläche ausmachen.
🌾 Grünland – Anwendung mit Streichgeräten
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,66 l/ha (26,6 ml/100 m²).
Eine 33%ige Lösung verwenden (3,3 l des Produkts in 10 l gebrauchsfertiger Lösung).
Anwendungszeitpunkt: Die Behandlung mit Streichgeräten durchführen, um einzelne Unkrautbestände gezielt zu entfernen.
🌱 Brachflächen
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,67 l/ha (26,7 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Herbst vor der Aussaat der Kulturpflanzen anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌲 ANWENDUNG IN FORSTWIRTSCHAFTLICHEN KULTUREN
Forstbaumschulen und Forstkulturen
a) Vorbereitung des Bodens vor der Pflanzung
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Herbst vor der Pflanzung der Kulturpflanzen anwenden.
Die Pflanzung darf frühestens 1–2 Wochen nach der Behandlung erfolgen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
b) Unkrautbekämpfung während der Vegetationsperiode – Behandlung rund um die Baumstämme mit abgeschirmten Spritzgeräten
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Die Anwendung ist auf höchstens 50 % der gesamten Fläche zulässig.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
c) Unkrautbekämpfung nach Abschluss des Wachstums (September–November) oder vor Beginn der Vegetation (März bis Anfang Mai)
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel in Beständen mit verholzter Rinde während der Wachstumsruhe der Jungpflanzen (September–November) anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌳 ANWENDUNG IN ZIERPFLANZENBAUMSCHULEN
Baumschulen für Zierpflanzen – Laub- und Nadelgehölze mit Jungpflanzen, die älter als zwei Jahre sind
a) Unkrautbekämpfung während der Vegetationsperiode der Kulturpflanzen mit Spritzgeräten
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 3,0 l/ha (30 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Herbst zwischen den Pflanzenreihen anwenden. Dabei sind Düsenabschirmungen zu verwenden.
Die Anwendung ist auf höchstens 50 % der gesamten Fläche zulässig.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
b) Unkrautbekämpfung nach Abschluss der Vegetationsperiode der Kulturpflanzen mit Spritzgeräten
Empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 1,2–2,0 l/ha (12–20 ml/100 m²).
Maximale Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha.
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel bei Jungpflanzen mit verholzter Rinde während der Wachstumsruhe (September–November) oder vor dem Beginn der Frühjahrsvegetation (März bis Anfang Mai) anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🏭 ANWENDUNG AUF NICHT LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTEN FLÄCHEN
Lagerplätze, Industrieflächen, Straßenränder, Straßen, Fußwege, Gehwege und Pflasterflächen
Unkrautbekämpfung während der Vegetationsperiode mit Spritzgeräten
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel auf grüne, intensiv wachsende Unkräuter ausbringen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🚆 Eisenbahngleise
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 4,0 l/ha (40 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel auf grüne, intensiv wachsende Unkräuter ausbringen.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
🌿 ANWENDUNG DES PFLANZENSCHUTZMITTELS IN KULTUREN UND ANWENDUNGSBEREICHEN MIT GERINGFÜGIGEM UMFANG (MINOR USE)
Die Verantwortung für die Wirksamkeit und die Phytotoxizität des Pflanzenschutzmittels bei Anwendungen in Kulturen mit geringfügigem Umfang trägt ausschließlich der Anwender.
🌰 Nussbäume – Walnuss und Haselnuss
Maximale/empfohlene Aufwandmenge bei einmaliger Anwendung: 2,0 l/ha (20 ml/100 m²).
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vom Frühjahr bis zum Herbst in Herbizidstreifen auf Unkräuter im Keimlingsstadium anwenden.
Empfohlene Wassermenge: 200–300 l/ha (2–3 l/100 m²).
Empfohlene Spritztechnik: Mitteltropfige Spritzung.
Maximale Anzahl der Anwendungen während der Vegetationsperiode: 1.
⚠️ Hinweise zur Anwendung bei Nussbäumen
Vor der Spritzung müssen sämtliche Wurzelaustriebe der Bäume mechanisch entfernt werden.
Die Spritzung muss sicher durchgeführt werden, vorzugsweise mit abgeschirmten Spritzgeräten. Dabei ist sicherzustellen, dass keine Tropfen der Spritzbrühe auf Blätter, Triebe oder unverholzte Rinde der Bäume gelangen, da dies zu Pflanzenschäden führen kann.
Bei Wind, der eine Abdrift der Spritzbrühe verursachen kann, darf keine Behandlung durchgeführt werden.
Während der Anwendung ist jeglicher Kontakt der Spritzbrühe mit den fruchttragenden Pflanzenteilen unbedingt zu vermeiden.
⏱️ WARTEZEITEN VON KLINIK XTREME 540 SL
Wartezeit zwischen der letzten Anwendung und der Ernte
Obstanlagen (Kern- und Steinobst) sowie Weinreben: 7 Tage.
Übrige Anwendungen: Keine Wartezeit erforderlich.
🐄 Wartezeit für Futtermittel
Zeitraum zwischen der letzten Anwendung des Mittels auf Pflanzen, die zur Fütterung von Tieren bestimmt sind, und dem Zeitpunkt, ab dem diese Pflanzen verfüttert werden dürfen.
Nutztiere dürfen nicht auf Wiesen und Grünlandflächen gelassen werden, die mit dem Mittel behandelt wurden.
Mit dem Mittel behandelte Pflanzen dürfen nicht als Futtermittel verwendet werden.
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