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Evolution
  • Evolution 2
UPLArt.-Nr. CH-11707

Evolution

Evolution ist ein selektives Herbizid mit systemischer Wirkung in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion. Mittel zur Anwendung auf dem Blatt.

Inhalt
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Beschreibung

Wie wird Evolution angewendet?

Wirkstoff von Evolution:

Chizalofop-P-ethyl (Verbindung aus der Gruppe der Aryloxypropionsäure-Derivate) – 70 g/l (7,4%),

Kletodim (Verbindung aus der Gruppe der Cyclohexandione) – 140 g/l (14,7%).

Wirkung des Mittels Evolution:

Evolution ist ein Unkrautbekämpfungsmittel in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion. Das Präparat wird über die Blätter aufgenommen und anschließend zu den Wurzeln und Ausläufern der Unkräuter transportiert, wodurch deren Wachstum und Entwicklung gehemmt wird. Die ersten Wirkungszeichen sind das Vergilben der jüngsten Unkrautblätter, das etwa 2-5 Tage nach der Anwendung sichtbar wird, gefolgt vom Absterben der gesamten Pflanzen.

Das Mittel wird zur Bekämpfung von einseitigem Rispengras, Hafer, einjährigem Rispengras, Acker-Fuchsschwanz und Getreide-Selbstsäern vom 3-Blatt-Stadium bis zum Beginn der Bestockung angewendet, sowie zur Bekämpfung von Echtem Quecken ab einer Höhe von 15-20 cm.

Das Mittel ist für die Anwendung mit selbstfahrenden oder traktorgezogenen Feldspritzen bestimmt.

Evolution - Wirkung auf Unkräuter:

AUFWANDMENGE DES MITTELS: EMPFLINDLICHE UNKRÄUTER:
0,25 – 0,35 l/ha* Getreide-Selbstsäer
0,35 – 0,5 l/ha* einseitiges Rispengras, Hafer, einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz
0,75 – 1,0 l/ha* Echter Quecken
1,0 l/ha  Biotypen einjähriger einkeimblättriger Unkräuter, die gegen Chizalofop-P-ethyl resistent sind

 * - Höhere Aufwandmengen des Mittels bei starkem Unkrautbefall und in späteren Entwicklungsstadien anwenden.

Dosierung von Evolution:

Winterraps

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,25 – 1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom 2. echten Laubblattstadium des Rapses bis zum Stadium, in dem während des Stängelwachstums zwei Internodien sichtbar sind (BBCH 12-32).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

Zuckerrübe

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,35 – 1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom Stadium, in dem das erste Blätterpaar der Rübe sichtbar ist, bis zum Stadium, in dem die Blätter 90 % der Reihenlücken bedecken (BBCH 10–39).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

ANWENDUNG DES PFLANZENSCHUTZMITTELS IN KLEINFLÄCHENKULTUREN UND -ANWENDUNGEN

Die Verantwortung für die Wirksamkeit und Phytotoxizität des in Kleinflächenkulturen eingesetzten Pflanzenschutzmittels trägt ausschließlich der Anwender

Das in Kleinflächenkulturen eingesetzte Mittel kann auch andere Unkrautarten bekämpfen als im Abschnitt Wirkung auf Unkräuter auf dem Etikett angegeben, dies wurde jedoch nicht eindeutig durch Untersuchungen bestätigt. Daher wird empfohlen, für detaillierte Informationen über das Spektrum der bekämpften Unkräuter und deren Empfindlichkeit gegenüber dem in Kleinflächenkulturen eingesetzten Pflanzenschutzmittel den Zulassungsinhaber oder dessen Vertreter zu kontaktieren.

Sommerraps

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,25 – 1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom 2. echten Laubblattstadium des Rapses bis zum Stadium, in dem während des Stängelwachstums zwei Internodien sichtbar sind (BBCH 12-32).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

Futterrübe, Rote Bete

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,35–1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom Stadium, in dem das erste Blätterpaar der Rübe sichtbar ist, bis zum Stadium, in dem die Blätter 90 % der Reihenlücken bedecken (BBCH 10–39).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

Gewöhnliche Sonnenblume

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,35–1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom Stadium der entwickelten ersten Blattpaare bis zum 9-Blatt-Stadium (BBCH 12–19).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

Sojabohne

Maximale Aufwandmenge für Einzelanwendung: 1,0 l/ha.

Empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,35–1,0 l/ha.

Das Mittel ist ausschließlich in Mischung mit einem ölhaltigen Adjuvans in einer Aufwandmenge von 1,0 l/ha anzuwenden.

Anwendungszeitpunkt: Anwendung vom Stadium des entwickelten dreiblättrigen Blattes am zweiten Knoten bis zum Stadium, in dem der vegetative Teil der Pflanze, der für die Ernte bestimmt ist, seine endgültige Größe erreicht (BBCH 12–49).

Empfohlene Wassermenge: 200–400 l/ha.

Empfohlene Spritztechnik: mittelgroße Tropfen.

Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1.

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Zeichnung: Gärtner und Landwirt mit Bier, einer erzählt, der andere lacht