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IntermagArt.-Nr. CH-5441

Optysil Mineralischer Wachstumsstimulator

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Beschreibung

OPTYSIL ist ein flüssiges Antistressmittel, das die natürlichen Abwehrsysteme der Pflanzen aktiviert und ihr Wachstum sowie ihre Entwicklung stimuliert. Es enthält für Pflanzen leicht aufnehmbaren Silizium und stärkt dadurch die Zellwände sowie eine Reihe wichtiger Lebensprozesse in der Pflanze.


OPTYSIL wird in allen landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen zur Blattdüngung empfohlen. Es kann auch während der Pflanzenbewässerung (Fertigation, Bewässerung) angewendet werden. Das Präparat hat einen neutralen pH-Wert, wodurch es sich leicht mit gängigen Blattdüngern und Pflanzenschutzmitteln mischen lässt. Wichtig ist, OPTYSIL vorbeugend – vor dem Auftreten von Stressbedingungen – anzuwenden.


Die wichtigsten Vorteile der Anwendung des Stimulators OPTYSIL sind vor allem:

  • Erhöhung der Toleranz der Pflanzen gegenüber ungünstigen Anbaubedingungen (z. B. Trockenheit und andere abiotische Stressfaktoren)
  • Reduzierung der Auswirkungen biotischen Stresses verursacht durch krankheitserregende Pathogene und/oder Schädlingsbefall
  • Stimulierung des Wurzelwachstums bei jungen Pflanzen
  • Verbesserung des Ertrags, der Qualität und der Lagerfähigkeit der Ernte.
     
Inhaltsstoffe g/l % (m/m)
Silizium umgerechnet auf SiO2 200 16,5

1. BLATTSPRITZUNGEN

OPTYSIL als wässrige Lösung blattseitig anwenden. OPTYSIL kann zusammen mit anderen Präparaten verwendet werden, nachdem ein Mischbarkeitstest durchgeführt wurde. Die Testergebnisse finden Sie im Reiter Mischbarkeitstabelle Agrochemikalien INTERMAG.
 

Anwendungszeitpunkt Einmalige Aufwandmenge [l/ha]
WEIZEN, TRITICALE
Herbst: BBCH-Stadium 3.–6. Blatt (BBCH 13–16) 0,5
Frühjahr:
I: Winter- – Bestockung (BBCH 22–29)
    Sommer- – 3. Blattstadium – Bestockung (BBCH 13–29)
0,5
II: Beginn des Halmschusses – Beginn der Ährenschieben (BBCH 30–51) 0,5
III: Beginn der Ährenschieben – Beginn der milchreifen Körner (BBCH 51–73) (Behandlungen im Zeitraum BBCH 61–65 werden nicht empfohlen) 0,5
GERSTE
Herbst: 3. Blattstadium – zwei sichtbare Bestockungen (BBCH 13–22) 0,5
Frühjahr:
I: Winter- – Beginn des Halmschusses – 2. Knoten mindestens 2 cm über dem 1. Knoten (BBCH 30–32)
    Sommer- – 3. Blattstadium – 2. Knoten mindestens 2 cm über dem 1. Knoten (BBCH 13–32)
0,5
II: Fahnenblattstadium – Endstadium des Anschwellens der Fahnenblattscheide
(BBCH 39–45)
0,5
III: Ende der Blüte – volle milchreife Körner (BBCH 69–75) 0,5
ROGGEN
Herbst: 3. Blattstadium – zwei sichtbare Bestockungen (BBCH 13–22) 0,5
Frühjahr:
I: Winter- – Beginn des Halmschusses – 2. Knoten mindestens 2 cm über dem 1. Knoten (BBCH 30–32)
    Sommer- – 3. Blattstadium – 2. Knoten mindestens 2 cm über dem 1. Knoten (BBCH 13–32)
0,5
II: Fahnenblattstadium – Beginn der Ährenschieben (BBCH 39–51) 0,5
III: Ende der Blüte – Beginn der milchreifen Körner (BBCH 69–73) 0,5
HAFER
I: 3. Blattstadium – zwei sichtbare Bestockungen (BBCH 13–22) 0,5
II: Beginn des Halmschusses – Fahnenblattstadium (BBCH 30–39) 0,5
III: Ende der Blüte – Beginn der milchreifen Körner (BBCH 69–73) 0,5
RAPS
Herbst: 4.–8. Blattstadium (BBCH 14–18) 0,5

Frühjahr:
I: nach Vegetationsbeginn: Beginn der Seitentriebentwicklung – 6 sichtbare Internodien (BBCH 21–36)

0,5
II–III: Entwicklung der Blütenknospen (Knospung) – Beginn der Blüte (BBCH 50–61), alle 5–10 Tage 0,5
IV: Vollblüte: 50 % geöffnete Blüten am Hauptblütenstand, ältere Blütenblätter fallen ab – Anfang der Schotenentwicklung (BBCH 65–73) 0,5
MAIS
I: 2.–6. Blattstadium (BBCH 12–16), optimaler Behandlungszeitpunkt ist 4 Blätter 0,5
II: Blattentwicklung – Beginn des Halmschusses (Streckung des Triebs) (BBCH 17–31) 0,5
III: Halmschuss (Streckung des Triebs) – Beginn der Rispenentwicklung (BBCH 31–51), solange die Pflanzenhöhe die Behandlung mit dem Sprühgerät erlaubt 0,5
ZUCKERRÜBE
I: 4–8 Blattstadium (BBCH 14–18) 0,5
II: neun oder mehr Blätter – Beginn der Reihenverschattung (BBCH 19–31) 0,5
III: Blätter bedecken 20–50 % der Bodenoberfläche (BBCH 32–35) 0,5
KARTOFFEL
I: 3.–6. Blatt am Haupttrieb entwickelt (BBCH 13–16) 0,5
II: Entwicklung der Seitentriebe – Reihenverschattung (BBCH 21–39) 0,5
III–IV: Knollenbildung (BBCH 40–49), Behandlungen alle 7–14 Tage 0,5
SOJA
I: Blatt- und Triebentwicklung (BBCH 13–29) 0,5
II: Blütenstandsentwicklung (BBCH 51–59) 0,5
III: Beginn der Schotenentwicklung (BBCH 71) 0,5
BOHNEN und ERBSEN
I: Blatt- und Triebentwicklung (BBCH 15–29) 0,5
II: Blütenstandsentwicklung (BBCH 51–55) 0,5
III: Beginn der Schotenentwicklung (BBCH 71-73) 0,5
APFELBAUM, BIRNBAUM
I: grüner Knospe (BBCH 55–56) 0,5
II: rosa/weiße Knospe (BBCH 57–59) 0,5
III: Welken der Blüten, die meisten Blütenblätter fallen ab – Ende der Blüte, alle Blütenblätter abgefallen (BBCH 67–69) 0,5
IV: Nach der Blüte erreicht die Frucht eine Größe von bis zu 10 mm (BBCH 71) 0,5
V: Beginn des Fruchtfalls, Juni-Fruchtfall (BBCH 73) 0,5
VI: Frucht erreicht ca. 50 % der typischen Größe (BBCH 75) 0,5
SÜßKIRSCHE, SAUERKIRSCHE
I: grüner Knospe (BBCH 55) 0,5
II: weiße Knospe (BBCH 57–59) 0,5
III: Welken der Blüten, die meisten Blütenblätter fallen ab – Ende der Blüte (BBCH 67–69) 0,5
IV–V: Fruchtentwicklung (BBCH 71–79), alle 14–21 Tage 0,5
PFLAUMENBAUM, PFIRSICH, APRIKOSE
I: grüner Knospe (BBCH 55) 0,5
II: weiße Knospe (BBCH 57–59) 0,5
III: Welken der Blüten, die meisten Blütenblätter fallen ab – Ende der Blüte (BBCH 67–69) 0,5
IV–V: Fruchtentwicklung (BBCH 71–79) alle 14–21 Tage 0,5
VI: Fortgeschrittene Fruchtfärbung (BBCH 85)

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Zeichnung: Gärtner und Landwirt mit Bier, einer erzählt, der andere lacht