Beschreibung
WIRKUNG DES MITTELS PROTIKON:
Protikon 250 EC ist ein Fungizid in Form eines Konzentrats zur Herstellung einer Wasseremulsion. Das Präparat wirkt systemisch. Das Fungizid ist zur vorbeugenden, interventiven und kurativen Bekämpfung von Pilzkrankheiten bestimmt.
INHALT DES WIRKSTOFFS:
Prothioconazol (Verbindung aus der Gruppe der Triazole) – 250 g/l (24,6%)
ANWENDUNGSBEREICH, ZEITPUNKTE UND AUFWANDMENGEN:
Wie wird Protikon 250 EC angewendet?
Winterweizen
Fusarienwelke am Halmbasis, Bruchigkeit der Halme bei Getreide und Gräsern, Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Septoria-Blattflecken am Weizen, Braunfleckenkrankheit der Blätter, Braunrost des Weizens, Septoria der Spelzen, Fusariose der Ähren.
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, im Frühjahr von der Vollbesenbildung bis zum Beginn der Blüte (BBCH 26-61). Bei der Bekämpfung von Krankheiten an der Halmbasis das Mittel von Beginn des Schossens bis zum 2. Knotenstadium (BBCH 30-32) anwenden. Bei der Bekämpfung von Ährenkrankheiten das Mittel ab dem Blühstadium (BBCH 61-69) anwenden.
Anzahl der Anwendungen: 1
Septoria-Blattflecken am Weizen
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, im Frühjahr von der Vollbesenbildung bis zum Ende der Ährenbildung (BBCH 26-59).
Anzahl der Anwendungen: 2
Abstand zwischen den Anwendungen: mindestens 21 Tage.
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 2
Empfohlene Wassermenge: 200-300 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig
Winterraps
Weißstängeligkeit
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen gemäß Warnung anwenden, vom Beginn der Blüte bis zur Vollblüte (BBCH 61-65).
Anzahl der Anwendungen: 1
Schwarzbeinigkeit, Kohl-Trockenschwärze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen gemäß Warnung anwenden, von der Vollblüte bis zum Ende der Blüte (BBCH 65-69).
Anzahl der Anwendungen: 1
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-300 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
ANWENDUNG DES PFLANZENSCHUTZMITTELS IN KLEINFLÄCHENANBAU UND SONDERKULTUREN
Die Verantwortung für die Wirksamkeit und Phytotoxizität des in Kleinflächenanbau eingesetzten Pflanzenschutzmittels trägt ausschließlich der Anwender
Sommerroggen
Bruchigkeit der Halme bei Getreide und Gräsern, Fusarienwelke am Halmbasis, Echter Mehltau bei Getreide und Gräsern, Braunfleckenkrankheit der Blätter, Braunrost des Roggens, Gelbrost bei Getreide und Gräsern, Rhynchosporiose bei Getreide, Septoria der Spelzen
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, von der Vollbesenbildung bis zum Ende der Blüte (BBCH 26-69).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 2
Abstand zwischen den Anwendungen: mindestens 21 Tage.
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Sommerraps
Schwarzbeinigkeit, Weißstängeligkeit, Grauschimmel, Kohl-Trockenschwärze
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, vom Gelben Knospenstadium bis zum Ende der Blüte (BBCH 59-69).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Sonnenblume
Grauschimmel, Weißstängeligkeit, Echter Mehltau, Alternaria-Blattflecken der Sonnenblume, Schwarze Stängelflecken der Sonnenblume.
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, vom Stadium, in dem die Blüte sich von den jüngsten Blättern löst, bei abgetrennten Hochblättern bis zur Vollblüte (BBCH 53-65).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Sojabohne
Fusarienwelke an Wurzelhals und Halmbasis, Gefäßfäule (Fusariose), Braunfleckenkrankheit der Sojabohne (Septoria), Weißstängeligkeit
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, vom Vollentwicklungsstadium der Blüte (am Haupttrieb) bis zur Vollblüte (BBCH 53-65).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Schlafmohn
Weißstängeligkeit, Grauschimmel.
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, vom Beginn der Blüte bis zum Ende der Blüte (BBCH 59-69).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Weißer Senf
Weißstängeligkeit, Schwarzbeinigkeit, Kohl-Trockenschwärze.
Maximale/empfohlene Aufwandmenge für Einzelanwendung: 0,8 l/ha
Anwendungszeitpunkt: Das Mittel vorbeugend oder nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen anwenden, vom Gelben Knospenstadium bis zum Ende der Blüte (BBCH 59-69).
Maximale Anzahl der Anwendungen pro Vegetationsperiode: 1
Empfohlene Wassermenge: 200-400 l/ha
Empfohlene Spritztechnik: feintropfig.
Wartezeit für Protikon:
Winterweizen, Sommerroggen - 35 Tage
Winterraps, Sommerraps, Sonnenblume, Sojabohne, Schlafmohn, Weißer Senf - 56 Tage













